Durch ein Blutbild lassen sich viele Unstimmigkeiten im Körper, aber auch Hinweise auf eine Vielzahl von Erkrankungen erkennen. Ist es möglich, anhand des Blutes eine Krebserkrankung nachzuweisen?
2007 wurde der Begriff des dreifach negativen Mammakarzinoms oder „triple negative breast cancer“ (TNBC) geprägt, um diesen Tumortyp gegen die Tumoren abzugrenzen, an deren Zelloberfläche spezifische Rezeptoren (Hormonrezeptoren für Östrogen und Progesteron) oder HER2 (human epidermal growth factor receptor type 2)-Rezeptoren nachgewiesen werden können.
Weiterlesen: Ergebnisse zur OlympiAD Studie zur Gabe von Olaparib bei Triple negativem Brustkrebs
Seit Jahren ist ein deutlicher Anstieg komplementärmedizinischer Behandlungsmethoden in der Krebstherapie zu beobachten. Studien zufolge haben in Deutschland bereits mehr als 50 % der Krebspatienten Erfahrungen mit diesem Bereich der Medizin gemacht. Doch kaum ein Thema wird selbst unter Fachleuten so strittig diskutiert wie komplementäre Heilmethoden in der Krebstherapie.
Körperliche Aktivität stärkt nicht nur die Fitness und das Wohlbefinden, sondern kann das Krebsrisiko senken sowie während einer Krebsbehandlung den Allgemeinzustand verbessern. Auf die positive Wirkung von Sport bei Krebspatienten weisen verschiedene internationale klinische Studien hin.
Triple negativer Brustkrebs bietet keine Ziele für eine gerichtete Therapie, wie wir sie in den beiden vorherigen Blogbeiträgen über Her2/neu und hormonrezeptorpositive Tumore vorgestellt haben, denn sie haben weder den Oberflächenrezeptor Her2 noch einen der beiden Hormonrezeptoren für Östrogen oder Progesteron (daher „Triple“ negativ).
Weiterlesen: Immuntherapie für Patientinnen mit Triple negativem Brustkrebs
Hormonrezeptor-positive Brusttumore sind häufig. In ca. bis 60-80% [1] aller Mammakarzinome finden sich auf den Zellen der Tumore Rezeptoren für die weiblichen Hormone, die den Menstruationszyklus steuern.
Die alljährliche Tagung der Amerikanischen Gesellschaft für Klinische Onkologie fand in diesem Jahr vom 1. bis 6. Juni in Chicago statt. Hier trafen sich über 39.000 Kollegen aus vielen Ländern der Welt, um die neuesten Erkenntnisse der Forschung im Kampf gegen Krebs vorzustellen und zu diskutieren.
Brustkrebs ist – molekularbiologisch gesehen - ein Sammelbegriff für unterschiedliche Erkrankungen, deren Gemeinsamkeit allein den Ort des Tumors ausmachen: Die Brust.
Weiterlesen: Zielgerichtete Therapie bei Brustkrebs: Her2/neu
Die Werlhof-Krankheit ist eine Autoimmunerkrankung. Sie wird auch als Idiopathische thrombozytopenische Purpura (ITP) bezeichnet, weil eines ihrer Anzeichen kleine punktförmige Einblutungen in die Haut sind. Der Grund dafür ist eine Störung der Blutgerinnung.
2017 gab es in der Onkologie wieder spannendende Themen.
Dieser Slogan und Buchtitel ist Vielen bereits bekannt. Dennoch liegt es in unserer Gesellschaft, unserem Arbeitsleben und auch im Alltag, dass wir den Tag immer weniger in Bewegung und immer mehr im Sitzen verbringen.
Vor fast drei Jahren machte eine Schlagzeile die Runde durch die Presse: Krebs sei ein Produkt des Zufalls und somit „Pech“.
Lange hat der Patient den Kampf bestritten. Die Hoffnung, dass Operationen und Therapien eine Heilung möglich machen oder zumindest aufschiebend wirken, wurde, solange es realistisch war, aufrecht erhalten.
Weiterlesen: Palliativmedizin: Für den Menschen auf dem letzten Weg
Oft haben Patienten während der Behandlung Ihrer Krebserkrankung das Gefühl, ausgeliefert zu sein. Sie möchten gern aktiv werden, um die Heilung von der Erkrankung zu unterstützen.
Weiterlesen: Ganzheitliche Krebstherapie: Ersatz oder Ergänzung zur Schulmedizin?!
Das Multiple Myelom, auch Plasmozytom genannt, ist eine bösartige Erkrankung des Knochenmarks.
In den Medien wurde in den letzten Monaten vermehrt über die Krebstherapie mit Methadon berichtet.
Weiterlesen: Was ist dran an der Krebstherapie mit Methadon?
Wird die Chemotherapie wirken? Nutzen mir die neuen, individuellen Therapien auch auf lange Sicht oder entwickelt der Tumor bald eine Resistenz?
Die Tagung der Amerikanischen Gesellschaft für Klinische Onkologie fand vom 2. – 6. Juni 2017 in Chicago statt. Über 30.000 Ärzte aus vielen Ländern waren wieder vor Ort, um die neuesten Entwicklungen der Krebsforschung zu diskutieren. Wir waren auch dieses Jahr wieder dabei und haben folgend einmal die wesentlichen Neuerungen kurz dargestellt.
Nach einer Krebstherapie geht das Leben nicht gleich normal weiter. Viele Patienten hoffen zwar, ihr altes Leben inklusive des Arbeits- und Berufsleben wieder aufnehmen zu können - nicht zuletzt auch, weil das Einkommen benötigt wird. Sie stoßen nicht selten schnell an ihre Grenzen, da Körper und Seele eben noch nicht sofort wieder intakt sind. Die Gedanken kreisen häufig noch lange nach dem Ende der Behandlung über die Erkrankung auch wenn schon lange keine Symptome mehr erfassbar sind.
In diesem Beitrag möchten wir Ihnen die neuen und zukünftigen Therapien bei Kopf-Halstumoren und Urothelkarzinomen vorstellen.
Weiterlesen: Immuntherapien bei Kopf-Halstumoren und Urothelkarzinomen
Der Sinn von Krebsvorsorge wird immer wieder in den Medien diskutiert. Nutzt sie wirklich oder bringt sie nur Unsicherheit und unnötige Untersuchungen hervor? Doch was bedeutet eigentlich „Vorsorge“? Und für welche Tumorarten wird sie durchgeführt? Warum gibt es nicht für alle Krebsarten eine Vorsorgeuntersuchung?
Weiterlesen: Gibt es Vorsorge-Untersuchungen für alle Krebsarten?